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Heizkurve richtig einstellen: Bis 30 % weniger Verbrauch

by Thomas Berger
13 minutes read

Im April 2026 zahlen Sie für Gas rund 10 Cent pro kWh, für Strom bis zu 28 Cent pro kWh. Viele Haushalte stöhnen unter Rechnungen von über 2.200 Euro im Jahr für Gas allein. Steigende Netzentgelte und die CO2-Steuer machen die Sache schlimmer, besonders wenn Gasspeicher leer laufen.

Die Heizkurve steuert, wie schnell Ihre Heizung auf die Vorlauftemperatur reagiert. Sie passt sich Haus, Wetter und Dämmung an. Richtig eingestellt, senkt sie den Verbrauch um 20 bis 30 Prozent, ohne dass Sie die Heizung austauschen müssen.

Deshalb sparen Sie 200 bis 600 Euro jährlich bei 20.000 kWh Verbrauch. Zudem sinkt Ihr CO2-Ausstoß, die Heizung hält länger und Sie bereiten sich auf Wärmepumpen vor. Smarte Regler mit KI lernen sogar Ihre Gewohnheiten und optimieren automatisch.

Dieser Artikel zeigt Ihnen alles Schritt für Schritt. Zuerst erklären wir die Grundlagen der Heizkurve. Dann gehen wir auf Messung Ihres Systems ein und passen die Einstellungen an.

Wir beschreiben gängige Heiztypen wie Fußbodenheizung oder Radiatoren. Anschließend testen Sie die neue Kurve und feinjustieren mit Apps. Am Ende finden Sie Tipps zu Förderungen und Zubehör.

Das Ganze ist DIY-freundlich für Eigentümer. Sie brauchen nur einen Schraubenzieher und die Bedienungsanleitung. Allerdings: Arbeiten an Gas- und Elektroinstallationen dürfen nur von zugelassenen Fachbetrieben ausgeführt werden.

Lassen Sie uns starten. Messen Sie zuerst Ihre aktuelle Vorlauftemperatur, um den Unterschied zu sehen.

Was ist eine Heizkurve und wie funktioniert sie bei Ihrer Heizung?

Die Heizkurve regelt die Vorlauftemperatur Ihrer Heizung basierend auf der Außentemperatur. Sie stellt sicher, dass das Heizwasser genau so warm ist, wie Ihr Haus es braucht. So arbeitet die Heizung effizient, ohne unnötig Energie zu verbrauchen.

Stellen Sie sich die Kurve als eine Linie vor, die Außentemperatur und Vorlauftemperatur verbindet. Bei Kälte steigt sie an, bei Wärme fällt sie ab. Der Regler passt sich automatisch an. Deshalb spart eine richtige Einstellung bis zu 30 Prozent Verbrauch. Doch die ideale Form hängt von Ihrem System ab.

Unterschiede je nach Heizsystem

Wärmepumpen brauchen flache Heizkurven, Gas- und Ölheizungen steilere. Deshalb erreichen Wärmepumpen bei -15 Grad Celsius oft nur 30 bis 35 Grad Celsius Vorlauf. Gasbrenner hingegen pumpen 50 bis 60 Grad Celsius nach. Ölheizungen sogar 60 bis 70 Grad Celsius.

Side-by-side hand-drawn graphs comparing a flat heating curve for a heat pump from -15°C to 20°C rising to 35°C, and a steeper curve for gas or oil boiler rising to 60°C.

Diese Unterschiede kommen daher, dass Wärmepumpen bei niedrigen Temperaturen am besten arbeiten. Hohe Vorläufe machen sie ineffizient, weil der Stromverbrauch steigt. Gas- und Ölheizungen erzeugen heißes Wasser schnell und einfach. Sie vertragen steile Kurven besser.

In gut gedämmten Häusern wird die Wärmepumpenkurve noch flacher, oft 0,3 bis 0,5 Steigung. Neubauten mit Flächenheizung profitieren am meisten. Dort reicht bei -15 Grad Celsius ein Vorlauf von 25 Grad Celsius. Altbauten mit Heizkörpern brauchen bei Gas dagegen 1,0 bis 1,4 Steigung.

Hier eine Übersicht zu typischen Werten:

HeizartSteigungVorlauf bei -15 °CBei guter Dämmung
Wärmepumpe0,4–0,630–35 °C0,3–0,5
Gasheizung1,0–1,450–60 °C0,8–1,2
Ölheizung1,2–1,660–70 °C1,0–1,4

Diese Einstellungen sparen in sanierten Häusern 20 bis 30 Prozent Energie. Messen Sie Ihre Kurve und passen Sie sie an. Für Details zur Wärmepumpenkurve schauen Sie bei gruenes.haus. So heizen Sie günstiger.

Der Einfluss von Dämmung und Heizkörpern

Gute Dämmung erlaubt flachere Heizkurven, weil weniger Wärme entweicht. Schlechte Isolation zwingt zu hohen Vorläufen und steilen Linien. In einem sanierten Haus sinkt der Vorlaufbedarf um 10 bis 20 Grad Celsius. Das spart Strom oder Gas.

Hand-drawn graphite sketch of a cross-section single-family house with thick insulation on walls and roof, contrasting floor heating pipes in the ground floor with a radiator on an internal wall, gentle heat waves, clean white background.

Heizkörper fordern höhere Temperaturen als Flächenheizungen. Sie arbeiten bei 45 bis 70 Grad Celsius optimal. Flächenheizungen wie Fußbodenheizung brauchen nur 25 bis 40 Grad Celsius. Deshalb passen flache Kurven perfekt zu Böden oder Wänden. Heizkörper erfordern steilere Anstiege.

Machen Sie zuerst einen hydraulischen Abgleich. Er verteilt die Wärme gleichmäßig und vermeidet Überhitzung. Das senkt den Verbrauch weiter um 10 bis 15 Prozent. Lassen Sie das von einem Fachmann prüfen, besonders bei Gas- oder Elektroanlagen. Arbeiten an Gas- und Elektroinstallationen dürfen nur von zugelassenen Fachbetrieben ausgeführt werden.

In gut gedämmten Häusern mit Flächenheizung erreichen Sie Vorläufe unter 35 Grad Celsius. Das eignet sich ideal für Wärmepumpen. Bei Heizkörpern testen Sie schrittweise. Passen Sie die Steigung an, bis Räume warm bleiben. Für mehr Tipps lesen Sie hier zur Optimierung. So nutzen Sie Ihr System voll aus.

Ihre Heizung vorbereiten: Der Schlüssel zum Erfolg

Bevor Sie die Heizkurve einstellen, bereiten Sie Ihre Anlage vor. Das sorgt für genaue Messungen und gleichmäßige Wärme. Ohne Vorbereitung bleibt die Kurve wirkungslos. Deshalb handhaben Sie Thermostate und Abgleich richtig. So sparen Sie bis zu 15 Prozent mehr Energie. Der Prozess dauert nur Stunden, lohnt sich aber langfristig.

Thermostate und hydraulischer Abgleich richtig handhaben

Der hydraulische Abgleich verteilt das Heizwasser gleichmäßig. Räume in der Nähe des Kessels werden sonst zu heiß, ferne zu kalt. Stellen Sie zuerst alle Thermostate auf Stufe 5 oder Maximum. Lassen Sie die Heizung zwei Stunden laufen. So prüfen Sie den Ist-Zustand.

Danach entlüften Sie die Anlage. Öffnen Sie Ventile langsam, bis kein Luftgeräusch mehr kommt. Wasser fließt gleichmäßig. Verwenden Sie einen Entlüftungsschlüssel. Das verhindert Blasen, die die Pumpe belasten.

Für den Abgleich eignen sich Verfahren A oder B. Bei Verfahren A dreht der Installateur Ventile manuell ein. Das geht schnell und kostet weniger. Verfahren B nutzt Durchflussmesser für Präzision. Es spart bis zu 15 Prozent mehr und qualifiziert oft für Förderungen.

Führen Sie diese Schritte aus:

  1. Heizung ausschalten und abkühlen lassen.
  2. Thermostate auf Maximum stellen.
  3. Alle Voreinstellventile an Heizkörpern prüfen. Messen Sie Durchfluss mit einem Manometer.
  4. Ventile anpassen, bis jeder Raum 15 bis 20 Kelvin Temperaturspreizung hat.
  5. Heizung starten und überprüfen.
Hand-drawn graphite sketch of a homeowner turning thermostat knobs to maximum and measuring pressure on a manifold in a living room heating system with pipes and two radiators, light shading on clean white background.

Dokumentieren Sie Einstellungen schriftlich. So können Sie später nachjustieren. In Mehrfamilienhäusern gilt seit 2024 oft Pflichtprüfung. Einfamilienhäuser bleiben freiwillig, profitieren aber enorm.

Wichtig: Arbeiten an Gas- und Elektroinstallationen dürfen nur von zugelassenen Fachbetrieben ausgeführt werden. DIY nur bei Ventilen und Thermostaten. Für genaue Berechnungen nach DIN EN 12831 rufen Sie einen Profi. Details finden Sie in dieser Anleitung zur Voreinstellung von Heizkörperventilen. Testen Sie danach Räume. Alle warm? Perfekt. Sonst feinjustieren.

Heizkurve einstellen: Schritt-für-Schritt-Anleitung für Einsteiger

Jetzt stellen Sie die Heizkurve ein. Folgen Sie diesen Schritten genau. So erreichen Sie schnell 20 bis 30 Prozent weniger Verbrauch. Beginnen Sie mit Neigung und Niveau. Testen Sie danach in der Praxis. Passen Sie die Heizgrenze an. Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf. Messen Sie Veränderungen immer.

Neigung und Niveau anpassen – mit genauen Werten

Die Neigung bestimmt, wie stark die Vorlauftemperatur auf Kälte reagiert. Ein niedriger Wert wie 0,4 eignet sich für Wärmepumpen. Höhere Werte bis 1,4 passen zu Gasheizungen. Das Niveau verschiebt die gesamte Kurve. Es liegt oft bei 0 oder -2 Kelvin. Passen Sie es an, damit Räume 20 Grad Celsius halten.

Hersteller geben klare Richtwerte. Viessmann empfiehlt für Fußbodenheizungen eine Neigung von 0,3 bis 0,5. Bei Heizkörpern steigt sie auf 1,0 bis 1,2. Buderus rät für gut gedämmte Häuser zu 0,4 Neigung und Niveau 0. Für unsanierte Altbauten wählen Sie 1,4 bis 1,6. Daikin testet Werte um 0,6 für gemischte Systeme.

Hand-drawn graphite sketch of a heating controller panel featuring dials set to slope (Neigung) at 1.0 and level (Niveau) at 0, with simple linework, adjustment knobs, room thermostat icon, and light shading on a clean white background.

Testen Sie so: Öffnen Sie den Regler. Notieren Sie aktuelle Werte. Ändern Sie die Neigung zuerst um 0,1. Warten Sie 24 Stunden. Prüfen Sie die Vorlauftemperatur bei Außentemperaturen unter 5 Grad Celsius. Ist sie zu hoch? Senken Sie die Neigung. Zu niedrig? Erhöhen Sie sie leicht.

Für Gasheizungen gelten steilere Kurven. Sparkaiser gibt 1,0 bis 1,4 an. Ölheizungen brauchen oft 1,2 bis 1,6. In sanierten Häusern sinken diese Werte. Hier eine Übersicht basierend auf Herstellerangaben:

HeizsystemNeigungNiveauVorlauf bei -10 °C
Wärmepumpe, Fußboden0,3–0,6-2 bis 028–35 °C
Gas, Heizkörper1,0–1,40 bis +245–55 °C
Öl, Altbau1,2–1,6+1 bis +350–65 °C

Diese Werte sparen Energie. Viessmann erklärt die genaue Einstellung. Messen Sie mit einem Thermometer. Arbeiten an Gas- und Elektroinstallationen dürfen nur von zugelassenen Fachbetrieben ausgeführt werden. Starten Sie bei Ihrem System. Passen Sie schrittweise an.

Testen und Feinjustieren in der Praxis

Nach der Einstellung testen Sie. Messen Sie Raumtemperaturen genau. Wählen Sie den kühlsten Raum, oft nach Norden. Dort zeigen sich Probleme zuerst. Verwenden Sie ein digitales Thermometer. Halten Sie 20 Grad Celsius konstant.

Lassen Sie die Heizung 48 Stunden laufen. Notieren Sie Werte morgens und abends. Sinkt die Temperatur unter 19 Grad? Erhöhen Sie das Niveau um 1 Kelvin. Zu warm? Senken Sie es. Beobachten Sie bei stabilem Wetter. Vermeiden Sie Änderungen bei Schwankungen.

Hand-drawn graphite sketch of a homeowner relaxedly holding a digital thermometer to measure room temperature in the coolest room near a radiator, with a snowy window view outside, light shading on clean white background.

Apps helfen. Viele Regler zeigen Diagramme. Heizungskompass rät, Thermostate voll zu öffnen. So wirkt die Kurve pur. Nach zwei Tagen feinjustieren. Ändern Sie nur einen Wert. Für Wärmepumpen zielt alles auf niedrigen Vorlauf. Bei Gas achten Sie auf gleichmäßige Wärme.

Beispiel: Bei 0 Grad Celsius Außentemperatur misst Ihr Thermometer 18,5 Grad im Bad. Heben Sie Neigung um 0,1. Wiederholen Sie. So optimieren Sie. Detaillierte Testtipps finden Sie hier. Bleiben Räume warm? Gut. Sonst weiter anpassen. Arbeiten an Gas- und Elektroinstallationen dürfen nur von zugelassenen Fachbetrieben ausgeführt werden.

Heizgrenze optimal wählen

Die Heizgrenze begrenzt die maximale Vorlauftemperatur. Sie schützt vor Überhitzung. Setzen Sie sie auf 55 Grad Celsius für Wärmepumpen. Gasheizungen vertragen 60 bis 65 Grad Celsius. Zu hoch verbraucht sie unnötig Energie.

Wählen Sie basierend auf System. Bei Fußbodenheizung maximal 40 Grad Celsius. Heizkörper bis 55 Grad Celsius. Testen Sie: Lassen Sie bei Kälte laufen. Bleibt Vorlauf unter Grenze? Perfekt. Überschreitet er sie? Senken Sie leicht. Das spart 10 Prozent mehr.

Hand-drawn graphite sketch of a boiler regulator dial adjusting the heating limit (Heizgrenze) with a scale from 0 to 80°C and pointer at 55°C, featuring simple pipe connections and light shading on a clean white background.

Beispiele: In Neubauten mit Wärmepumpe 45 Grad Celsius. Altbauten mit Öl 60 Grad Celsius. Energiefluss24 empfiehlt Anpassung nach Test. Mehr zur Optimierung lesen. Dokumentieren Sie. Bei Unsicherheit Fachbetrieb rufen. Arbeiten an Gas- und Elektroinstallationen dürfen nur von zugelassenen Fachbetrieben ausgeführt werden. So heizen Sie effizient.

Häufige Fehler vermeiden und Einsparungen sichern

Viele Heizbesitzer verlieren Hunderte Euro, weil sie die Heizkurve falsch einstellen. Deshalb taumeln sie von Überhitzung zu Kälte. Sie ignorieren Vorbereitung oder testen nicht richtig. Doch schnelle Fixes retten 20 bis 30 Prozent Verbrauch. So sichern Sie Einsparungen langfristig. Lassen Sie uns die Top-Fehler beleuchten.

Die größten Stolpersteine und schnelle Fixes

Die Heizkurve zu steil einstellen gilt als größter Fehler. Bei Gasheizungen pumpt das Wasser zu heiß durch die Rohre. Deshalb verbrennt der Kessel mehr Gas, ohne Komfort zu steigern. Wärmepumpen leiden noch mehr, weil der Elektroheizstab anspringt. Räume schwitzen bei Tag, frieren bei Nacht. Taktung verschleißt Teile früh.

Hand-drawn graphite sketch of a homeowner facing heating curve errors: left side overheating radiator with sweat drops and steep controller dial, right side cold room with frost on window and flat dial, in a simple split-screen composition with light shading.

Fix: Messen Sie Vorlauf bei -10 Grad Celsius Außentemperatur. Senken Sie die Steigung um 0,1, bis Räume 20 Grad Celsius halten. Warten Sie 24 Stunden pro Änderung. Für Wärmepumpen starten Sie bei 0,4 bis 0,6. Leospardo gibt eine detaillierte Anleitung.

Eine zu flache Kurve lässt Räume kalt werden. Das Wasser bleibt lauwarm, die Heizung läuft endlos. Besonders in Altbauten mit Heizkörpern passiert das oft. Komfort schwindet, Verbrauch steigt durch Dauerbetrieb.

Fix: Heben Sie die Neigung schrittweise. Prüfen Sie den nördlichsten Raum zuerst. Entlüften Sie Heizkörper, damit Luft Blasen keine Wärme blockt. Bei Gasheizungen zielen Sie auf 1,0 bis 1,4 ab.

Ohne hydraulischen Abgleich verteilt sich Wärme ungleich. Nahe Räume glühen, ferne frieren. Die Kurve wirkt dann gar nicht. Falsche Sensoren oder Pumpen verstärken das Problem. Sie messen Außentemperatur falsch oder fördern zu schnell.

Hier eine Übersicht zu Fehlern und Lösungen:

FehlerFolgeSchneller Fix
Zu steile KurveÜberhitzung, TaktungSteigung senken, 24 Stunden testen
Zu flache KurveKälte in RäumenNeigung heben, entlüften
Fehlender AbgleichUngleiche WärmeVentile justieren, Profi rufen
Defekte Sensoren/PumpeFalsche MesswerteWartung planen, drehzahlgeregelte Pumpe

Wichtig: Arbeiten an Gas- und Elektroinstallationen dürfen nur von zugelassenen Fachbetrieben ausgeführt werden. Rufen Sie einen Installateur für Abgleich und Sensoren. Sparkaiser erklärt Gasheizungsfehler. So vermeiden Sie Kostenfallen und heizen effizient.

Smarte Tools, Apps und Förderungen nutzen

Sie haben die Heizkurve eingestellt und testen. Jetzt machen Sie es noch einfacher. Smarte Apps lernen Ihre Gewohnheiten und passen alles automatisch an. Förderungen decken Kosten. So sparen Sie mehr. Diese Tools bringen bis zu 25 Prozent weniger Verbrauch. Viele Systeme arbeiten mit bestehenden Reglern zusammen. Sie brauchen keine neue Heizung.

Beste Apps und Geräte für Zuhause

Apps und smarte Thermostate optimieren die Heizkurve rund um die Uhr. Sie messen Räume genau und heizen nur, wenn nötig. Fenster offen? Die Heizung schaltet ab. Sie weg? Alles runter. Deshalb sinken Kosten schnell. Tado, Bosch und Homematic führen die Liste an. Diese Geräte passen zu Gas, Öl oder Wärmepumpen.

Hand-drawn graphite sketch of a smartphone displaying a simple heating control app interface with temperature curve graph and room settings, placed on a wooden table next to a smart thermostat and coffee mug in a cozy home office setting with light shading on clean white background.

Die Apps lernen Ihre Heizkurve. Sie passen Neigung und Niveau an Dämmung und Wetter an. Geofencing merkt, wenn Sie kommen. Energieberichte zeigen Einsparungen. Installation dauert Minuten. Schrauben Sie Thermostate ab und drauf. Kein Fachmann nötig, außer bei Elektroarbeiten.

Hier ein Vergleich der Top-Geräte:

Gerät/AppStärkenSchwächenPreis pro Stück (ca.)Beste für
Tado° Smart Radiator Thermostat XLern-Algorithmus für Kurven, Geofencing, Fenstererkennung, BerichteAbo für Extras (ca. 3 €/Monat)70–90 €Viel unterwegs, maximale Einsparung
Bosch Smart Home Heizkörper-Thermostat IIEinfache App, Matter-kompatibel, USB-C-AkkuWeniger Berichte60–80 €Smart-Home-Familien
Homematic IPHeizkurven-Optimierung, keine Abo-Pflicht, flexibelApp für Profis50–70 €Datenschutz, große Häuser

Tado spart am meisten, bis 25 Prozent. Bosch integriert sich leicht. Homematic bleibt abofrei. Alle zeigen Diagramme Ihrer Kurve. Mehr zu smarte Heizungssteuerungen. Kaufen Sie bei Amazon oder Fachhandel. Passen Sie an Ihre Heizung an. Testen Sie eine Woche. Räume warm, Rechnung niedriger? Bleiben Sie dabei.

Wichtig: Arbeiten an Gas- und Elektroinstallationen dürfen nur von zugelassenen Fachbetrieben ausgeführt werden. Smarte Thermostate ersetzen nur Ventile. Für iOS und Android geeignet. Matter-Support sichert Zukunft. So heizen Sie clever.

Fördergelder und rechtliche Tipps sichern

Förderungen machen Optimierung günstig. Die BEG über KfW gibt bis 70 Prozent Zuschuss. Smarte Regler und Abgleich zählen dazu. Optimierungspflicht kommt 2026. Alte Heizungen brauchen Anpassungen. Beantragen Sie vor dem Start. So holen Sie Tausende Euro ab.

Hand-drawn graphite sketch of a homeowner relaxedly filling out a funding application form for heating optimization in a home office, with faint KfW and BEG logos on background papers, calculator, and energy bill nearby on a clean white background.

KfW-Programm 458 ist zentral. Grundzuschuss 30 Prozent, bis 9.000 Euro pro Wohneinheit. Boni stapeln sich. Klimageschwindigkeits-Bonus plus 20 Prozent bei fossilen Austausch. Einkommens-Bonus 30 Prozent unter 40.000 Euro Jahreseinkommen. Effizienz-Bonus 5 Prozent für Top-Systeme. iSFP-Bonus 5 Prozent mit Sanierungsplan. Max 70 Prozent, bis 23.500 Euro.

Für Heizungsoptimierung gibt es 15 Prozent Anlagentechnik-Förderung. Smarte Regler, hydraulischer Abgleich oder Lüftung qualifizieren. KfW Heizungsförderung 2026 erklärt. Antrag online bei KfW. Vor Handwerker-Beauftragung stellen. Energieeffizienz-Experten-Plan oft nötig.

Optimierungspflicht ab 2026: Beim Tausch muss die Anlage passen. Abgleich, Regler, niedrige Vorläufe. Biomasseheizungen strenger, bis 5 Einheiten. Sonst keine Förderung, GEG-Verstoß. Für Eigentümer Pflichtprüfung in Mehrfamilienhäusern.

Tipps zum Erfolg: Dokumentieren Sie Einstellungen. Rufen Sie einen Fachmann für Abgleich. Kombinieren Sie mit KfW-Krediten wie 261. Kosten bis 30.000 Euro förderfähig. In Bayern oder Altbauten prüfen Sie Ländermittel. Rücksprache mit BAFA oder KfW halten.

Wichtig: Arbeiten an Gas- und Elektroinstallationen dürfen nur von zugelassenen Fachbetrieben ausgeführt werden. Im Regelfall beantragen Eigentümer. Je nach Bundesland variieren Regeln. Förderung unverändert 2026. Starten Sie jetzt, sparen Sie doppelt.

Fazit

Richtige Einstellung der Heizkurve spart Ihnen bis zu 30 Prozent Verbrauch. Sie bereiten Ihr System vor, justieren Neigung und Niveau, testen gründlich und vermeiden Fehler. So bleibt Ihr Haus warm, ohne dass unnötig Gas oder Strom verbraucht wird.

Viele Haushalte mit 20.000 kWh Jahresverbrauch zahlen weniger. Bei Gaspreisen um 10 Cent pro kWh ergibt das 200 bis 600 Euro Ersparnis pro Jahr. Wärmepumpen sparen noch mehr, bis zu 900 Euro, weil niedrige Vorläufe die Effizienz steigern. Stellen Sie sich vor, wie Ihre Rechnung sinkt und der Kessel ruhiger läuft.

Mein persönlicher Tipp: Führen Sie ein Protokoll mit allen Werten. Notieren Sie Außen- und Vorlauftemperatur, Raumhitze und Datum. Das hilft, Änderungen zu verstehen und langfristig zu optimieren. In sanierten Häusern sehe ich oft 13 bis 30 Euro pro 1.000 kWh Einsparung, real und nachhaltig.

Starten Sie jetzt mit dem ersten Schritt. Messen Sie die aktuelle Vorlauftemperatur und vergleichen Sie mit den Tabellen. Passen Sie schrittweise an, warten Sie 48 Stunden. Bleiben Räume bei 20 Grad Celsius warm? Perfekt.

Wichtig: Arbeiten an Gas- und Elektroinstallationen dürfen nur von zugelassenen Fachbetrieben ausgeführt werden. Rufen Sie bei hydraulischem Abgleich oder Sensorproblemen einen Profi. Im Regelfall lohnt sich das, besonders vor Förderanträgen. Ihre Heizung dankt es mit jahrelanger Langlebigkeit und geringeren Kosten.

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