Ihre Heizrechnung klettert monatlich höher. Ab 2026 ändern sich die Förderregeln für Sanierungen grundlegend, und steigende Energiekosten machen jeden Euro Einsparung wertvoll. Deshalb fragen sich viele Eigentümer: Lohnt sich der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) wirklich?
Der iSFP ist ein maßgeschneiderter Fahrplan für Ihr Haus. Ein Energieberater untersucht den Ist-Zustand, schlägt konkrete Maßnahmen vor und berechnet Kosten sowie Sparpotenziale für die nächsten 15 Jahre. Zudem erhalten Sie Empfehlungen zu passenden Förderungen. Die Kosten liegen bei 1.000 bis 2.000 Euro, aber das BAFA übernimmt 50 Prozent, maximal 650 Euro bei Ein- und Zweifamilienhäusern. Ihre Eigenkosten sinken so auf 500 bis 1.000 Euro.
Im April 2026 läuft die Förderung über das BAFA-Programm „Energieberatung für Wohngebäude”. Die KfW zieht sich zurück, BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude) bleibt zentral. Sie bekommen basismäßig 15 Prozent Zuschuss auf Sanierungen wie Dämmung, neue Fenster oder Heizungswechsel. Mit iSFP steigt das auf 20 Prozent, und förderfähige Kosten verdoppeln sich auf 60.000 Euro pro Wohneinheit. Beispielsweise sparen Sie bei 35.000 Euro Fassadendämmung 1.750 Euro mehr Zuschuss.
Der echte Gewinn zeigt sich in den Einsparungen. Typisch reduzieren Sie Heizkosten um 20 bis 50 Prozent, je nach Maßnahmen. Bei Gesamtkosten von 30.000 bis 60.000 Euro bringt der 5-Prozent-Bonus 1.500 bis 3.000 Euro extra. Deshalb lohnt der iSFP sich fast immer, wenn Sie sanieren wollen. Selbst bei späterer Umsetzung haben Sie klare Schritte und bessere Chancen.
Achten Sie auf rechtliche Regeln. Arbeiten an Gas- und Elektroinstallationen dürfen nur zugelassene Fachbetriebe ausführen, das ist gesetzlich vorgeschrieben. Im Regelfall prüft das Bauamt lokale Vorgaben, sprechen Sie dort vorab nach. So vermeiden Sie Risiken wie Schimmel oder Bußgelder.
Zusammenfassend zahlt sich der iSFP durch höhere Förderungen und langfristige Einsparungen aus. Im Folgenden erklären wir Schritt für Schritt, wie Sie ihn beantragen und Ihre Sanierung planen.
Was genau ist der individuelle Sanierungsfahrplan?
Der individuelle Sanierungsfahrplan, kurz iSFP, hilft Ihnen, Ihr Haus energieeffizient zu modernisieren. Ein zertifizierter Energieberater erstellt ihn nach einer Vor-Ort-Prüfung. So erhalten Sie einen klaren Plan mit Maßnahmen, Kosten und Einsparungen. Der iSFP priorisiert Schritte, damit Sie maximal sparen. Er gilt für Ein- und Mehrfamilienhäuser und passt sich Ihrem Budget an. Die KfW erklärt den iSFP detailliert.
Die zwei Kernteile des iSFP
Der iSFP besteht aus zwei Hauptteilen. Zuerst kommt der Beratungsbericht. Darin analysiert der Berater den Ist-Zustand Ihres Hauses. Er prüft Wände, Dach, Fenster, Heizung und Lüftung genau. Schwachstellen wie undichte Fenster oder schlechte Dämmung werden sichtbar. So verstehen Sie, wo Energie verloren geht.

Der zweite Teil ist der Fahrplan selbst. Er schlägt 2 bis 4 Sanierungspakete vor, die sich über bis zu 15 Jahre erstrecken. Jedes Paket listet Maßnahmen, Kosten, Einsparungen und Förderungen auf. Der Berater priorisiert logisch: zuerst die Gebäudehülle dämmen, dann Technik optimieren. Dadurch sinken Heizkosten schrittweise. Ein Beispiel: Paket 1 dämmt Dach und Fassade, spart 30 Prozent Energie. Paket 2 folgt mit neuer Heizung. Förderungen wie der BAFA-Zuschuss machen alles günstiger. Der Plan ist flexibel, Sie wählen aus. So vermeiden Sie teure Fehler und nutzen Einsparungen optimal.
Welche Sanierungsmaßnahmen kommen infrage?
Viele Maßnahmen passen in den iSFP. Der Berater wählt sie passend zu Ihrem Haus aus. Typisch sind Dämmungen der Gebäudehülle und des Dachs. Diese reduzieren Wärmeverluste um bis zu 40 Prozent. Bei 200 Quadratmetern Dachdämmung sparen Sie jährlich 800 Euro Heizkosten.
Fenstererneuerung folgt oft. Moderne Dreifachverglasung hält Wärme besser drin. Ein Austausch von 15 Fenstern kostet 15.000 Euro, bringt aber 500 Euro jährliche Einsparung.

Heizungsoptimierung verbessert den Wirkungsgrad. Neue Wärmeerzeuger wie Wärmepumpen ersetzen alte Ölanlagen. Eine Wärmepumpe spart bei 150 Quadratmetern 1.200 Euro pro Jahr. Lüftung mit Wärmerückgewinnung verhindert Feuchtigkeit und holt 90 Prozent Wärme zurück. Kosten: 8.000 Euro, Einsparung: 400 Euro jährlich.
Wichtig: Arbeiten an Gas- und Elektroinstallationen dürfen nur zugelassene Fachbetriebe ausführen. Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Sprechen Sie im Regelfall vorab mit dem Bauamt, je nach Bundesland. So gehen Sie sicher. Der iSFP zeigt, welche Maßnahmen sich lohnen und wie sie zusammenpassen.
Förderungen 2026: Bis zu 80 Prozent Zuschuss möglich
Ab 2026 bieten Förderprogramme wie BEG und KfW enorme Chancen. Sie decken bis zu 80 Prozent Ihrer Sanierungskosten ab, besonders bei Heizungstausch und Dämmung. Der iSFP steigert das noch. Deshalb lohnt ein genauer Blick. So maximieren Sie Zuschüsse und sparen langfristig.
KfW-Programme und BEG im Detail
KfW-Programme wie 430 und 431 fördern Sanierungen stark. Sie geben Zuschüsse bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit. Das gilt für energieeffiziente Maßnahmen wie Dämmung oder Heizungswechsel. BEG-EM, das Programm für Energieeffizienz, ergänzt das perfekt. Hier erhalten Sie 15 Prozent Basiszuschuss auf Kosten bis 30.000 Euro. Mit iSFP verdoppeln sich förderfähige Kosten auf 60.000 Euro, plus fünf Prozent Bonus.

Nehmen Sie eine Fassadendämmung. Ohne iSFP fördert BEG 15 Prozent von 30.000 Euro, also 4.500 Euro. Mit iSFP kommen 20 Prozent auf 60.000 Euro, das sind 12.000 Euro. Heizungsförderung schlägt zu: 30 Prozent Basis, plus Boni. Klimageschwindigkeitsbonus gibt 20 Prozent extra bei alten Gas- oder Ölanlagen. Einkommensbonus addiert 30 Prozent bei Haushaltseinkommen unter 90.000 Euro. So erreichen Sie bis 70 Prozent, kombiniert sogar 80 Prozent.
KfW-Kredite wie 270 erleichtern Finanzierung. Sie laufen zinsgünstig bis 120.000 Euro. BEG bündelt alles unter einem Dach. BAFA bearbeitet Einzelmaßnahmen, KfW Komplettsanierungen. Die KfW-Seite listet aktuelle Sätze. Wichtig: Arbeiten an Gas- und Elektroinstallationen dürfen nur zugelassene Fachbetriebe ausführen. Im Regelfall prüfen Sie vorab beim Bauamt, je nach Bundesland.
Diese Programme machen Sanierungen bezahlbar. Sie senken nicht nur Kosten, sondern Heizrechnungen dauerhaft.
Neue Regeln und Änderungen ab 2026
Ab 2026 bleiben Förderungen stabil hoch. BEG und KfW halten Zuschüsse bei 15 bis 20 Prozent für Dämmung und Fenster. Heizungstausch bringt bis 70 Prozent. Erhöhte Quoten gibt es nicht explizit, doch iSFP-Bonus bleibt: Fünf Prozent mehr auf verdoppelte Kosten. Schnellere Auszahlungen? Quellen melden keine Änderungen. Anträge laufen wie bisher über BAFA oder KfW.

Strengere Regeln gelten für Wärmepumpen. Seit Januar 2026 müssen Luftwärmepumpen 10 Dezibel leiser sein als der EU-Grenzwert. Früher reichten fünf Dezibel. Nur dann förderfähig. Effizienzbonus kommt bei Top-Geräten hinzu, plus fünf Prozent. Fossile Heizungen über 20 Jahre alt qualifizieren für 20 Prozent Klimageschwindigkeitsbonus bis 2028. Einkommensbonus bei unter 40.000 Euro Haushaltseinkommen gibt 30 Prozent.
BEG-EM fördert weiter Dämmung und Lüftung. Maxima: 21.000 bis 23.500 Euro Zuschuss pro Wohneinheit. Kombinierbar mit KfW-Krediten. Detaillierte Infos zu BEG 2026 finden Sie hier. GEG-Novelle könnte Anpassungen bringen, prüfen Sie KfW- und BAFA-Seiten. Förderbudget bleibt üppig, Anträge stapeln sich nicht.
Trotzdem: Fachbetriebe für Elektro- und Gasarbeiten sind Pflicht. Sprechen Sie das Bauamt an, um lokale Regeln zu klären. So starten Sie sicher.
So beantragen Sie die Förderung
Beantragen Sie Förderungen schrittweise. Zuerst finden Sie einen zertifizierten Energieberater. Suchen Sie über die BAFA-Liste oder den GEG-Datenbank. Lassen Sie den iSFP erstellen, das verdoppelt Zuschüsse.
- Berater kontaktieren und Termin vereinbaren. Er prüft Ihr Haus vor Ort.
- iSFP erhalten und Maßnahmen priorisieren.
- Antrag stellen: Bei BAFA für Einzelmaßnahmen wie Dämmung, bei KfW für Heizung oder Komplettsanierung. Nutzen Sie Online-Portale.
- Fachbetrieb beauftragen. Arbeiten dokumentieren.
- Nach Umsetzung Rechnungen einreichen. Auszahlung folgt prüfungsweise.
Tipp: Vorab klären, ob Maßnahmen förderfähig sind. BAFA-Anleitung hilft beim Start. Im Regelfall genehmigt das Bauamt im Voraus. So vermeiden Sie Rückfragen. Der Prozess dauert Wochen, planen Sie Puffer. Mit iSFP geht alles glatter.
Kostenübersicht: Lohnt der iSFP-Einstieg?
Sie überlegen, ob der individuelle Sanierungsfahrplan wirklich Ihr Geld wert ist. Die Kosten fallen niedrig aus, besonders mit Förderung. Dafür erhalten Sie einen klaren Fahrplan, der sich schnell amortisiert. Wir schauen uns die Preise an, rechnen mit Einsparungen und vergleichen Optionen. So sehen Sie sofort, warum der Einstieg sich lohnt.
Was kostet die Erstellung des Plans?
Die Erstellung eines iSFP kostet 2026 zwischen 1.500 und 2.500 Euro brutto. Für ein Einfamilienhaus liegen typische Preise bei 1.600 bis 2.100 Euro. Zweifamilienhäuser fordern etwas mehr, bis 2.500 Euro. Größere Mehrfamilienhäuser gehen über 3.000 Euro hinaus. Diese Spannen entstehen frei am Markt, ohne feste Gebührenordnung.
Regionale Unterschiede spielen eine Rolle. In Norddeutschland, etwa in Bremen, erreichen Preise schnell 2.500 Euro für ein Einfamilienhaus. Im Süden oder Osten bleiben sie oft niedriger, bei 1.500 bis 1.800 Euro. Das hängt von lokalen Beratern und Baukomplexität ab. Größere Gebäude oder komplizierte Zustände treiben Kosten hoch.
Die BAFA-Förderung macht alles günstig. Sie übernimmt 50 Prozent, maximal 650 Euro bei Ein- und Zweifamilienhäusern. Ihr Eigenanteil sinkt so auf 650 bis 1.450 Euro. Manche Berater bieten Pakete ab 900 Euro netto an. Stellen Sie den Antrag vorab, dann fließt das Geld nach Prüfung zu.

Detaillierte Marktpreise finden Sie in dieser Übersicht zu iSFP-Kosten inklusive Förderung. Wichtig: Arbeiten an Gas- und Elektroinstallationen dürfen nur zugelassene Fachbetriebe ausführen. Im Regelfall prüfen Sie vorab beim Bauamt, je nach Bundesland. Der iSFP selbst kostet wenig, bringt aber viel.
Finanzielle Rendite durch Einsparungen
Der iSFP zahlt sich durch massive Einsparungen aus. Sanierungen nach dem Plan senken Heizkosten um 20 bis 50 Prozent. Bei einem typischen Einfamilienhaus sparen Sie 500 bis 1.000 Euro jährlich. Größere Häuser bringen 1.500 bis 3.500 Euro pro Jahr. Nehmen Sie 30 Prozent Einsparung: Bei 3.000 Euro alten Heizkosten bleiben 2.100 Euro übrig. Das sind 900 Euro weniger.
Der Break-even kommt schnell. Der Eigenanteil von 1.000 Euro roughly amortisiert sich in 1 bis 2 Jahren durch Förderboni allein. Langfristig rechnet der Plan in 5 bis 10 Jahren. Warum? Der 5-Prozent-Bonus und verdoppelte förderfähige Kosten auf 60.000 Euro pro Einheit sparen bei 30.000 Euro Sanierung 1.500 bis 3.000 Euro extra. Heizkostenersparnis addiert sich.
Stellen Sie sich vor, Ihr Haus verliert weniger Wärme. Dachdämmung allein spart 800 Euro jährlich bei 200 Quadratmetern. Neue Fenster bringen 500 Euro. Eine Wärmepumpe addiert 1.200 Euro. Insgesamt sinken Rechnungen dauerhaft. Nach 5 Jahren haben Sie 4.500 Euro gespart, nach 10 Jahren über 9.000 Euro.

Kombinieren Sie das mit Boni. Bei der ersten Maßnahme über 10.000 Euro holen Sie den iSFP-Kostenpreis raus. Mehr zu Energieberater-Kosten 2026. Also, der Plan bringt Rendite. Arbeiten an Gas- und Elektroinstallationen überlassen Sie Fachbetrieben. Klären Sie im Regelfall mit dem Bauamt.
Vergleich: Mit und ohne iSFP sanieren
Ohne iSFP sanieren viele spontan. Sie wechseln die Heizung, dämmen das Dach separat. Das kostet Zeit und Nerven. Fehler passieren leicht, wie unpassende Maßnahmen oder verpasste Förderungen. Ergebnis: Höhere Ausgaben, geringere Einsparungen. Spontane Schritte ignorieren Synergien, etwa Dämmung vor Heizungstausch.
Mit iSFP ändert sich das grundlegend. Der Berater priorisiert logisch: Zuerst Hülle, dann Technik. Sie nutzen 20 Prozent Förderung statt 15 Prozent, auf doppelte Kosten. Bei 35.000 Euro Dämmung sparen Sie 7.000 statt 5.250 Euro. Der Plan vermeidet Überraschungen und maximiert Sparpotenzial um 30 Prozent.
Hier die Vorteile im Überblick:
- Förderbonus: Plus 5 Prozent und 60.000 Euro Limit pro Einheit.
- Einsparungen: 20 bis 50 Prozent Heizkostenreduktion, strukturiert über Jahre.
- Risikominimierung: Keine Fehlinvestitionen, klare Reihenfolge.
- Flexibilität: Pakete passen zu Ihrem Budget.

Spontane Sanierungen kosten oft 20 Prozent mehr netto. Der iSFP spart das. Vergleich zu Sanierungsfahrplan-Kosten. Wichtig: Gas- und Elektroarbeiten nur durch Fachbetriebe. Sprechen Sie vorab das Bauamt an, je nach Bundesland. Der Plan macht Sanieren sicher und rentabel.
Wann passt der iSFP perfekt zu Ihrem Haus?
Der individuelle Sanierungsfahrplan eignet sich nicht für jedes Gebäude gleich gut. Er glänzt besonders bei Häusern mit hohem Sanierungspotenzial. Dort sparen Sie am meisten durch gezielte Maßnahmen und Förderboni. Doch wann lohnt er sich wirklich für Sie? Lassen Sie uns das Schritt für Schritt betrachten.
Ideale Häuser und Eigentümerprofile
Altbauten vor 1995 verbrauchen oft dreimal so viel Energie wie Neubauten. Deshalb passen sie perfekt zum iSFP. Der Berater deckt Schwachstellen wie undichte Fenster oder schlechte Dämmung auf. So senken Sie Heizkosten schnell um 30 bis 50 Prozent. Stellen Sie sich Ihr Haus vor: Hohe Rechnungen im Winter, kalte Wände trotz Heizung. Der Plan zeigt, wie Sie das ändern, ohne alles auf einmal zu machen.

Mehrfamilienhäuser profitieren ebenfalls stark. Hier koordinieren Sie Maßnahmen für mehrere Einheiten. Eigentümergemeinschaften sparen durch gemeinsame Prioritäten wie Dachdämmung oder Heizungstausch. Hohe Energiekosten machen den Einstieg dringend. Besonders bei alten Öl- oder Gasanlagen, die über 20 Jahre alt sind. Der iSFP rechnet Einsparungen pro Wohneinheit aus und sichert den Förderbonus. Mehr zum iSFP bei Mehrfamilienhäusern lesen Sie hier.
Typische Profile passen dazu: Sie sind Eigentümer eines Altbaus mit monatlich über 300 Euro Heizkosten. Oder Sie verwalten ein Mehrfamilienhaus und wollen langfristig planen. Budgets von 10.000 Euro pro Jahr reichen aus. Weil der Plan flexibel ist, verteilen Sie Ausgaben über Jahre. Infolgedessen amortisiert er sich durch Einsparungen und Zuschüsse. Also starten Sie, wenn Ihr Haus energiehungrig ist.
Risiken vermeiden: Wichtige Warnungen
Risiken lauern bei falscher Umsetzung. Arbeiten an Gas- und Elektroinstallationen dürfen nur von zugelassenen Fachbetrieben ausgeführt werden. Das gilt gesetzlich überall. Deshalb beauftragen Sie immer Profis, um Unfälle oder Bußgelder zu vermeiden. Praktisch schützt das iSFP davor, weil der Berater klare Empfehlungen gibt.

Baurecht variiert je Bundesland. Im Regelfall prüfen Sie vorab beim Bauamt lokale Vorgaben. Zum Beispiel brauchen Dämmungen oft Genehmigungen bei Denkmalschutz. Rücksprache empfohlen, damit Maßnahmen förderfähig bleiben. Ohne das drohen Ablehnungen oder Nachbesserungen. Der iSFP berücksichtigt das und plant sicher.
Weitere Fallen: Falsche Reihenfolge, wie Heizung vor Dämmung. Das verschwendet Geld, weil Wärme entweicht. Oder unentdeckte Feuchtigkeit in Altbauten. Der Berater prüft das vorab. Das BAFA-Merkblatt zum iSFP gibt weitere Hinweise. So minimieren Sie Risiken und sanieren bedenkenlos.
Erfolgsbeispiele aus der Praxis
Praxis zeigt klare Erfolge. Ein anonymer Altbau-Eigentümer in Bayern sparte 42 Prozent Heizkosten. Nach iSFP dämmte er Dach und Fassade zuerst. Förderung deckte 18 Prozent der 45.000 Euro Kosten. Jährlich weniger 1.200 Euro ausgeben, plus Wertsteigerung.

Bei einem Mehrfamilienhaus in NRW nutzten Mieter den Plan gemeinsam. Einsparung 38 Prozent durch Wärmepumpe und Fenster. BEG-Zuschuss mit Bonus: 22 Prozent auf 55.000 Euro. Der Eigentümer bekam 12.000 Euro extra. Weil der iSFP priorisierte, zahlte sich alles in drei Jahren aus.
Diese Fälle bestätigen: Bei hohem Verbrauch lohnt der iSFP immer. Förderungen maximieren, Risiken sinken. Sie erreichen ähnliche Ergebnisse, wenn Sie starten.
Nächste Schritte: Ihren iSFP starten
Sie haben die Vorteile des individuellen Sanierungsfahrplans erkannt. Jetzt geht es ans Eingemachte. Fangen Sie mit der Suche nach einem passenden Berater an. So starten Sie konkret und nutzen Förderungen optimal. Der Prozess läuft reibungslos, wenn Sie vergleichen und klären. Lassen Sie uns die Schritte durchgehen.
Berater finden und vergleichen
Suchen Sie zertifizierte Energieberater in der offiziellen Liste. Gehen Sie auf www.energie-effizienz-experten.de. Dort finden Sie über 22.800 Experten für Wohngebäude. Filtern Sie nach Region und Tätigkeitsbereich. Nur diese Berater qualifizieren für BAFA-Förderung. Sie bilden sich alle drei Jahre weiter. Deshalb erhalten Sie zuverlässige Pläne.
Vergleichen Sie Angebote von drei Beratern. Fordern Sie schriftliche Leistungsbeschreibungen an. Kosten für einen iSFP bei Einfamilienhäusern liegen bei 1.000 bis 2.500 Euro brutto. BAFA übernimmt 50 Prozent, maximal 650 Euro. Ihr Eigenanteil sinkt auf 500 bis 1.850 Euro. Bei Mehrfamilienhäusern zahlen Sie 2.000 bis 3.500 Euro, Zuschuss bis 1.100 Euro.

Berücksichtigen Sie regionale Preise. Im Norden steigen sie oft höher. Prüfen Sie Erfahrung mit Ihrem Haustyp. Ein guter Berater plant Dämmung vor Heizungstausch. So sparen Sie langfristig. Fordern Sie Referenzen. Dann vereinbaren Sie ein Erstgespräch. Der Berater misst vor Ort und erstellt den Plan. Arbeiten an Gas- und Elektroinstallationen dürfen nur zugelassene Fachbetriebe ausführen. Im Regelfall sprechen Sie vorab beim Bauamt nach, je nach Bundesland.
Häufige Fragen und Lösungen
Viele Eigentümer stellen dieselben Fragen zum iSFP. Hier die Antworten klar und direkt.
Wie lange dauert die Erstellung?
Der Prozess braucht einige Wochen. Zuerst kommt der Vor-Ort-Termin zur Datenerfassung. Dann berechnet der Berater den Energiebedarf mit Software. Er prüft Förderungen und erstellt Pakete. Planen Sie Puffer für Termine. So vermeiden Sie Verzögerungen.
Ist der iSFP Pflicht für Förderungen?
Nein, er ist keine absolute Pflicht. Allerdings brauchen Sie einen gelisteten Berater für BAFA-Einzelmaßnahmen wie Dämmung. Für KfW-Effizienzhaus ist Baubegleitung Pflicht. Mit iSFP holen Sie 5 Prozent Bonus und verdoppeln förderfähige Kosten auf 60.000 Euro pro Einheit. Ohne Plan oft keine Zuschüsse.

Was kostet Baubegleitung extra?
Sie liegt bei 1.000 bis 3.000 Euro pro Maßnahme. BAFA zahlt 50 Prozent, bis 2.500 Euro. Eigenanteil: 500 bis 1.500 Euro. Der Berater überwacht Umsetzung und reicht Rechnungen ein.
Kann ich ohne iSFP fördern?
Ja, bei einfachen Maßnahmen. Aber der Plan maximiert Einsparungen. Arbeiten an Gas- und Elektroinstallationen überlassen Sie Fachbetrieben. Klären Sie im Regelfall lokale Regeln beim Bauamt. So gelingt der Start.
Schlussfolgerung
Der iSFP lohnt sich vor allem dann, wenn Sie Sanierungen planen und Förderungen nutzen wollen. Er verdoppelt förderfähige Kosten auf 60.000 Euro pro Wohneinheit und bringt fünf Prozent Bonus dazu. Deshalb sparen Sie bei Dämmung oder Heizungstausch bis zu 70 Prozent. Stellen Sie sich vor, Ihr Haus hält Wärme fest, Rechnungen sinken um 20 bis 50 Prozent. Das zahlt sich in ein bis zwei Jahren aus.
Außerdem minimiert der Plan Risiken. Der Energieberater priorisiert Maßnahmen richtig, erst Hülle, dann Technik. So vermeiden Sie Fehlinvestitionen. Heizkosten fallen schrittweise, Ihr Haus gewinnt Wert. Weil Förderregeln ab 2026 stabil bleiben, greifen Sie jetzt zu. BEG und KfW bieten weiter hohe Zuschüsse.
Arbeiten an Gas- und Elektroinstallationen dürfen nur zugelassene Fachbetriebe ausführen. Im Regelfall prüfen Sie vorab beim Bauamt lokale Vorgaben, je nach Bundesland. So gehen Sie sicher.
Kontaktieren Sie einen zertifizierten Berater über die BAFA-Liste. Lassen Sie den iSFP erstellen und beantragen Sie Förderungen bei KfW oder BAFA. Starten Sie heute, nutzen Sie den Fahrplan für Ihr Haus. Die Einsparungen warten.
